Reaktion auf ifo-Studie zur ostdeutschen Wirtschaft

28.05.2026

Statement vom Präsidenten des Sächsischen Handwerkstages, Uwe Nostitz:

Zur Studie des Dresdner Ifo-Instituts «Wettbewerbsreport Ostdeutschland» sagt Uwe Nostitz, Präsident des Sächsischen Handwerkstages:

 „Die Ergebnisse der Studie reihen sich ein in den Kanon der negativen Nachrichten. Die Politik muss endlich Ergebnisse liefern, die bei den Menschen ankommen. Kurzfristig brauchen wir Veränderungen im Steuersystem, die Anreize für Investitionen in Unternehmen setzen und die die private Nachfrage anregen. Die Verbraucher können das Geld nur einmal ausgeben.

Mittelfristig aber ist der demografische Wandel die größte Herausforderung für die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen. Wir brauchen deshalb eine klare Ausrichtung hin zu einer familienfreundlichen Politik.

Zudem muss es uns gelingen, mehr Wertschöpfung für Handwerk und Mittelstand aus den Forschungsleistungen der Hochschulen zu generieren. Beim Technologietransfer haben wir Luft nach oben."

Hintergrund: Als größte Landeshandwerksorganisation im Osten Deutschlands vertritt der Sächsische Handwerkstag aktuell mehr als 54.000 Handwerksbetriebe, in denen etwa 280.000 Menschen beschäftigt sind. Sie erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 36 Milliarden Euro.

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