Zur Forderung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, auf die 1000-Euro Entlastungsprämie zu verzichten
20.04.2026
„Der Sächsische Handwerkstag unterstützt den Vorstoß von Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, auf die Entlastungsprämie zu verzichten. Rückmeldungen aus den Handwerksbetrieben des Freistaates zeigen, dass sie ein Rohrkrepierer sein wird. Das ist jetzt schon absehbar.
Die große Mehrheit der Unternehmen wird sie nicht zahlen, weil sie es derzeit wirtschaftlich nicht können. Zudem gefährdet sie den sozialen Frieden. Wir fordern die Bundesregierung daher auf, die Entlastungsprämie nicht umzusetzen.
Zu guter Politik gehört auch, einzusehen, wenn man sich einmal auf einem Irrweg befindet. Noch kann der Fehler korrigiert werden. Anstelle einer Entlastungsprämie brauchen die Handwerksbetriebe dauerhafte und substanzielle Entlastungen bei Steuern, Abgaben und der Bürokratie. Das Handwerk hat dazu viele Vorschläge gemacht.“