In der Debatte um die Einführung von bezahltem Bildungsurlaub im Freistaat

26.08.2025

Statement vom Präsidenten des Sächsischen Handwerkstages, Uwe Nostitz

„Die Arbeitgeber im sächsischen Handwerk lehnen pauschale Freistellungsverpflichtungen ab. Gesetzliche Neuregelungen sind aus Sicht des sächsischen Handwerks kein zielführender Weg, um die Weiterbildungsbeteiligung zu erhöhen – denn das bestehende System funktioniert bereits. Vielmehr würde die Einführung eines gesetzlichen Sonderurlaubs für Weiterbildung zusätzliche Belastungen schaffen – personell, organisatorisch und finanziell – und die Produktivität der Wirtschaft damit nochmals reduziert.

Gerade kleine Unternehmen mit wenigen Beschäftigen, wie sie typisch sind für das Handwerk, leiden besonders stark unter dem Ausfall von Arbeitskräften. Und gerade für diese Unternehmen bedeutet der durch das Gesetz ent-stehende bürokratische Mehraufwand eine große zusätzliche Belastung. Das verteuert Handwerksleistungen und führt zu Preissteigerungen für die Kunden.“

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