Stiftung
zur Förderung der Berufsbildung und Innovation im sächsischen Handwerk - Aufgaben und Ziele
Das sächsische Handwerk mit seinen inzwischen mehr als
58.000 Betrieben und ca. 300.000 Beschäftigten will qualifizierten
Berufsnachwuchs gezielter fördern und damit Herausforderungen auf dem größer
werdenden europäischen Markt noch besser Rechnung tragen.
Zu diesem Zweck hat der Sächsische Handwerkstag die Gründung einer
„Stiftung zur Förderung der Berufsbildung und Innovation im sächsischen
Handwerk“ mit Sitz in Dresden initiiert, die seit dem Jahr 2000 rechtsfähig
ist.
Grundlage der Arbeit dieser Stiftung des bürgerlichen Rechts bildet eine
von der Stiftungsbehörde, dem Regierungspräsidium Dresden, genehmigte
Satzung. Danach ist es Zweck der Stiftung, herausragende Maßnahmen zu
fördern, „die der Weiterentwicklung und Zukunftsorientierung der beruflichen
Bildung und Innovation des Wirtschaftsbereichs Handwerk dienen“. Organe der
Stiftung sind ein Beirat als Führungsgremium sowie ein Vorstand, der die
Stiftungsgeschäfte führt.
Nach einer vom Beirat im Mai 2001 beschlossenen „Richtlinie über die
Vergabe von Stiftungsmitteln“ finanziert die Stiftung jährlich einmal eine
Veranstaltung auf Landesebene zu Ehren der sächsischen Bundes- und
Landessieger im „Praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend“. Hinzu
kommen dem Stiftungszweck entsprechende Erfahrungsaustausche und
Fachveranstaltungen auf Landesebene, bei denen die Stiftung als Veranstalter
auftritt. Mittelfristig ist geplant, auch Preise für herausragende
innovative Leistungen von Angehörigen des sächsischen Handwerks auszuloben.
Wie aus der Richtlinie weiter hervorgeht, können bei außergewöhnlichen
Einzelleistungen auf Antrag Einzelpersonen gefördert werden, die in einem
Lehr- bzw. Arbeitsverhältnis im Handwerk stehen (Individualförderung). Ein
Anspruch auf Förderung besteht nicht. Über die auf schriftlichem Wege
eingereichten und begründeten Förderanträge von Einzelpersonen entscheidet
der Stiftungsbeirat einmal im Halbjahr.
Dem Stiftungsbeirat gehören satzungsgemäß die sieben Vorstandsmitglieder
des Sächsischen Handwerkstages sowie zwei Sachverständige an. Den
Beiratsvorsitz hat seit 2010 Claus Dittrich, Präsident der
Handwerkskammer Dresden. Vize ist Roland Ermer, stellv. Landesobermeister
des Landesinnungsverbandes des sächsischen Bäckerhandwerks. - Die Stiftungsgeschäfte nimmt ein aus drei
Personen bestehender Vorstand unter Vorsitz von Dr. Andreas Brzezinski,
Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, wahr. Die Stiftung hat ihren Sitz im Haus der
Handwerkskammer Dresden, Am Lagerplatz 8, 01099 Dresden.
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