Presseinformation

Dresden, 21. Juni 1999

Hintergrund: Das sächsische Handwerk in Kürze

  • Zahl der Handwerksbetriebe - Im Freistaat (Stand: 31. März 1999) sind 51.756 Handwerksbetriebe (Vollhandwerk und handwerksähnliches Gewerbe) registriert, davon 42.586 im Vollhandwerk. Nach Regionen aufgeschlüsselt, entfallen die meisten Betriebe auf den Regierungsbezirk Chemnitz (20.851), gefolgt vom Regierungsbezirk Dresden (19.170) und vom Regierungsbezirk Leipzig (11.735 Betriebe). Damit sind in Sachsen rund ein Drittel aller Handwerksunternehmen der neuen Bundesländer einschl. Berlin (Ost) ansässig. - Zum Vergleich: Anfang 1990 hatte es im Territorium des heutigen Freistaates Sachsen zirka 31.000 Handwerksbetriebe gegeben.
  • Beschäftigte im Handwerk - Im sächsischen Handwerk sind etwa eine halbe Million Menschen und damit mehr als ein Viertel der rund 1,85 Millionen Erwerbstätigen des Freistaates tätig. Zum Vergleich: Waren 1990 in einem sächsischen Handwerksbetrieb durchschnittlich drei Beschäftigte (einschl. Inhaber) tätig, so sind es heute im Durchschnitt neun Beschäftigte pro Betrieb.
  • Dichte im Handwerk - Mit 11,2 Betrieben pro 1.000 Einwohner liegt die Handwerksdichte in Sachsen deutlich über dem bundesdeutschen Mittel von 10,2. Die zahlenmäßig stärksten Gewerbegruppen im Vollhandwerk bilden die Elektro- und Metallgewerbe mit 18.291 Unternehmen, gefolgt von der Gruppe der Bau- und Ausbaugewerbe mit 10.847 Handwerksfirmen.
  • Lehrstellen im Handwerk - Bis zum 31. Mai 1999 wurden für das Ausbildungsjahr 1999/2000 im sächsischen Handwerk 1.653 Lehrverträge neu abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind das 136 Lehrverträge weniger (- 7,6 %). Die meisten Abschlüsse gab es in den Ausbildungsberufen Kfz-Mechaniker, Maler und Lackierer, Maurer, Friseur und Elektroinstallateur.

Pressekontakt:
Sächsischer Handwerkstag
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Frank Wetzel,
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